
Gut fürs Klima, gut für mich: genießen, verwerten & nichts verschwenden – Infonachmittag mit Info & Biss | 17.03.2026
Ein Ort, an dem vorher nichts wachsen wollte, wird zum Rückzugsraum für bedrohte Arten. Erfahren Sie im Vortrag von Renaturierungsexpertin Christina Grätz, wie aus einer Tagebaufläche durch den Einsatz heimischer Wildpflanzen eine artenreiche Landschaft entsteht.
Stellen Sie sich vor: Eine karge Abraumkippe, grau und leblos verwandelt sich in wenigen Jahren in eine blühende Wiesenlandschaft voller Insekten, Vögel und selten gewordener Pflanzen. Kaum zu glauben? Dann laden wir Sie ein, sich inspirieren zu lassen.
Die Biologin und Renaturierungsexpertin Christina Grätz aus Cottbus nimmt uns mit in die Landschaft des früheren Tagebaus Jänschwalde. Als Gründerin von Nagola Re hat sie sich auf die Vermehrung und Verwendung gebietsheimischer Wildpflanzen spezialisiert. Dieser Ansatz hat sich erfolgreich als Schlüssel für die Wiederherstellung artenreicher Landschaften erwiesen.
Alte Landschaftsbilder neu belebt:
In ihrem Vortrag am 6. März im PZNU Cottbus (19–21 Uhr) zeigt sie, wie sie mit Regiosaatgut, Mahdgutübertragung und dem gezielten Einsatz gebietsheimischer Pflanzen eine Landschaft wiederbelebt hat, die viele längst abgeschrieben hatten. Dabei kehrt nicht nur die Natur zurück. Mit der Rückkehr alter Leitbilder der Lausitzer Kulturlandschaft, bleibt die regionale Identität erhalten und es blüht ein Gefühl von Heimat.
Was auf großer Fläche gelingt, lässt sich auch im Kleinen umsetzen: Im Anschluss sprechen wir darüber, wie sich solche Inseln der Vielfalt auch im eigenen Garten anlegen lassen. Denn jeder Quadratmeter zählt.
Lust auf neue Perspektiven? Dann melden Sie sich an: Entweder online oder per Email bei der Spreeakademie: anmeldung@spreeakademie.de

Einladung zum Vortrag 6.3.2026

